Dienstag, 11. Oktober 2011

Innerer Schweinehund

Auf Fit for Fun gibt es einen tollen Artikel mit Tricks wie man den inneren Schweinehund besiegen kann: Die besten Tipps für mehr Motivation.

Hier die Tipps plus Anmerkungen von mir:

1. Leistung belohnen: Wie wär's mit einem hübschen neuen Sportoutfit, wenn ihr 4 Wochen lang mind. 3x/Woche trainiert habt. (Im Artikel steht als Beispiel ein leckeres Essen als Belohnung. Davon würde ich abraten. Leckeres, gesundes Essen sollte jeden Tag auf dem Plan stehen und eine üppige Mahlzeit, wie sie hier vermutlich gemeint ist, sollte keine Belohnung sein sondern nach Lust und Laune hin und wieder auf dem Speiseplan stehen.)

2. Positive Gedanken mobilisieren: Was ist die positive Konsequenz des Trainings? Mehr Beweglichkeit, ein besseres Körpergefühl, ein paar Kilo weniger oder einfach nur das schöne Gefühl etwas Gutes für sich getan zu haben.

3. Negatives umformulieren: Statt "eigentlich bin ich zu müde zum Laufen" besser "20 min laufe ich locker, wenn ich länger laufen will ist es gut, wenn nicht passt das auch" (so hab ich mich schon öfter selbst zu einer Laufrunde motiviert. Und ganz ehrlich, ich hab noch nie nach 10 min wieder umgedreht. Oft haben die Laufrunden, bei denen ich anfangs müde war, dann zu den schönsten Runden gehört)  

4. Gutes tun und drüber reden: Anerkennung von Kollegen, Schulterklopfen von Freunden oder Familie tun gut. Und motivieren. (den Punkt lebe ich in meinem anderen Blog getfastM aus ;))

5. Sport im Terminkalender fixieren: Sporttermine exakt im Terminkalender eintragen und den Termin ebenso wichtig nehmen wie einen Arbeits- oder Arzttermin. (Ich muss gestehen, das hilft bei mir nicht. Mich stresst es wenn ich weiß ich MUSS heute noch Sport machen. Ich will mich nicht zum Sport verpflichtet fühlen, sonder will mich bewegen weil ich Freude daran habe. Mein Bewegungsdrang ist allerdings relativ hoch, dh auch ohne Termin will ich täglich trainieren. Am besten einfach ausprobieren, ob euch ein fixer Termin hilft.)

6. Trainingspartner: Zum Sport verabreden. Das hilft definitiv! Gemeinsam fällt die Bewegung leichter und hat man sich erst mal verabredet sagt man nicht mehr so leicht ab.

7. Musik: Wer gerne Musik hört profitiert sicher davon. Ich passe die Musik immer an mein Training an: Bei langsamen, lockeren Läufen gibts auch entsprechend entspannende Musik. Bei hartem Training oder Wettkämpfen brauche ich Musik mit schnellem Beat, das hilft mir über Durchhänger hinweg. Obwohl ich beim Wettkampf meist so hoch konzentriert bin, dass ich im Nachhinein gar nicht sagen kann welche Lieder ich eigentlich gehört habe...

8. Realistische Ziele: Mit einem Ziel vor Augen bleibt man kosequenter beim Training. Aber die Ziele sollten auf alle Fälle realistisch sein: minus 5 Kilo nach zwei Wochen Training ist einfach nicht möglich. 1 Kilo nach zwei Wochen ist schon eher realistisch. Und ist der Erfolg doch größer als erwartet, umso besser, das motiviert zum Weitermachen! 

9. Flexibilität: Hier was Fit for Fun dazu sagt: "Wenn Laufen nicht Ihr Sport ist, wird er es auch nicht nach dem zehnten Versuch. Probieren Sie Badminton, Fitnesstraining, Stand-up-Paddeln, Surfen – oder was immer Ihnen Ihrer Meinung nach Spaß machen könnte. Spaß am Sport ist die beste Motivation, um dranzubleiben." Dem kann ich nicht 100%ig zustimmen. Ich war am Anfang kein besonders großer Fan vom Laufen. Ich hatte eigentlich erst Spaß daran, als ich eine erste Grundlagenausdauer aufgebaut hatte und ohne Probleme 30 min durchlaufen konnte. Aber auch dann habe ich oft mit mir gekämpft und hatte immer wieder (monatelange) Phasen in denen ich mich einfach nicht zum Training motivieren konnte. Aber mittlerweile liebe ich das Laufen von ganzem Herzen. Im letzten Jahr gab es (soweit ich mich erinnern kann) keine Woche in der ich nicht zumindest einmal gelaufen bin.

10. Sport mit allen Sinnen: Versucht bei Bewegung in der Natur die Umgebung mit allen Sinnen aufzunehmen: raschelnde Blätter, zwitschernde Vögel, duftende Blumen, Wind/Sonne/Regen auf der Haut,... das entspannt unglaublich und lenkt von der Anstrengung ab.

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