Sonntag, 2. Oktober 2011

Von kleinen Ausrutschern zu ungesundem Essverhalten

In meinem zweiten Blog getfastM habe ich es schon kurz angesprochen: Im Moment ist mein Ernährungsverhalten alles andere als vorbildlich.


Zu viel Süßes, zu wenig normale, gesunde Hauptmahlzeiten. Obwohl ich vermutlich auch jetzt noch mehr Obst und Gemüse als der Durchschnitts-Österreicher esse. In der Früh gibt es, wie gewohnt, mein leckeres Müsli (Haferflocken, Dinkelkleie, 1/2 Banane, ein paar Weintrauben, Joghurt und Vanillesojamilch). Und auch zu Mittag im Büro esse ich zumindest ein paar Paradeiser, Radieschen und meistens ein Vollkornbrot mit Käse. Aber dann... am Nachmittag kommt dann immer irgendwann der Durchhänger und sobald ich dann zur Schokolade greife ist es mit der Selbstdisziplin vorbei. Das führt dann gleich zu mehreren Problemen:
  • Mir schmeckt Schokolade einfach gut. Also esse ich nicht nur ein Stück sonder mit Sicherheit mehrere...
  • Süßigkeiten machen mich unglaublich müde und träge... nicht gerade die besten Voraussetzungen für Büroarbeit und wenn ich dann nach der Arbeit nach Hause komme und ein kurzes Schläfchen auf der Couch halte, bin ich danach noch träger und kann außerdem in der Nacht nicht schlafen.
  • Wenn ich am späten Nachmittag Schokolade esse habe ich am Abend keinen Hunger mehr. D.h. ich lasse die einzig richtige Mahlzeit am Tag aus, dadurch fehlen mir aber wichtige Nährstoffe.
  • Und das größte Problem: Schokolade hat ein gewisses Suchtpotential. Dazu gibt es verschiedenste Studien, die sich allerdings widersprechen: einige bestätigen das Suchtpotential, andere kommen zum Schluss, dass es keine "Zuckersucht" gibt. Wie dem auch sei, ich bin der Meinung, dass das Verlangen nach Süßigkeiten durchaus einen Suchtcharakter hat. Wenn ich dem Verlangen nach Schokolade ohne Einschränkungen nachgebe, will ich mit der Zeit immer mehr davon. D.h. die gesunden Mahlzeiten werden weniger, die ungesunden mehr.
Ihr seht, für mich ist es auch nicht immer einfach, gesund zu essen. Aber wenn ich merke, dass die ungesunden Mahlzeiten überhand nehmen, weiß ich, ich muss etwas ändern. Vor allem merke ich, dass die fehlenden Nährstoffe meine Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen. Wenn ich meine Ernährung dann wieder umstelle fällt es mir am Anfang recht schwer auf Süßes zu verzichten (was mich in meiner Annahme bestärkt, dass Schokolade süchtig macht) - in den ersten zwei Tagen ganz besonders... aber ich bin dann auch stolz auf mich, wenn ich es schaffe und das hilft mir wieder, es weiter durchzuhalten. Grad zu Beginn hilft eigentlich nur Selbstdisziplin, Ablenkung und ja keinen Hunger aufkommen lassen. Mit der Zeit lässt das Verlangen nach Süßem zum Glück auch wieder nach, aber das dauert halt. Es hilft nichts, da muss man durch.

1 Kommentar:

  1. Ich komm einfach nicht um die Schokolade herum, die schmeckt einfach zu lecker und außerdem kann ich überall Schokolade finden, ich muss sie nicht mal kaufen. Von irgendwo kommt immer Schocki her ... ich kann echt nichts dafür ... hoffe ich kann bald auf Schokolade verzichten, sonst wird man meine Bauchmuskeln nie sehen :-(

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